06/05/2012

Artikel über die HSK-Kurse in der Schweiz (WOZ) - 3. Mai 2012

WOZ (WOCHENZEITUNG) Nr. 18/2012 vom 03.05.2012

http://www.woz.ch/1218/kahlschlag-beim-erstsprachenunterricht/eine-unersetzliche-verbindung-zur-fremden-heimat

Kahlschlag beim Erstsprachenunterricht
Eine unersetzliche Verbindung zur fremden Heimat
Viele europäische Länder kämpfen gegen die Wirtschaftskrise – und streichen die Mittel für den ­Erstsprachenunterricht für MigrantInnenkinder in der Schweiz. Die Politik schaut vorderhand ­­tatenlos zu. Dabei lägen die Vorteile für alle auf der Hand.

Von Jan Jirát (Text) und Ursula Häne (Foto)

 
Liebe und Zärtlichkeit: Lúcia Sousa will ihren SchülerInnen Schönheit 
und Notwendigkeit der portugiesischen Muttersprache nahebringen.

Lúcia Sousa seufzt, als ihr Handy an diesem regnerischen Vormittag zum wiederholten Mal klingelt. «Wieder verzweifelte Eltern», sagt sie und legt das Handy auf den Tisch des Cafés im Zentrum von Uster. «Ich werde später zurückrufen.»
Lúcia Sousa unterrichtet im Zürcher Oberland seit sechs Jahren Kinder und Jugendliche mit portugiesischer Muttersprache in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK). Insgesamt 180 SchülerInnen von der zweiten bis zur neunten Klasse besuchen die freiwilligen HSK-Kurse von Sousa, die in Portugal Deutsch und Englisch studiert hat. Sie finden neben dem regulären Unterricht statt, vor allem nachmittags und abends.
Neben jenen in Portugiesisch gibt es in der Schweiz noch in über zwanzig weiteren Sprachen HSK-Kurse, darunter etwa Finnisch, Chinesisch oder Russisch. Organisiert und finanziert werden die Kurse von staatlichen und nichtstaatlichen Trägerschaften der jeweiligen Migrationsgemeinschaft: von Botschaften und Konsulaten, aber auch von Vereinen und Privatpersonen. Das Angebot ist vielfältig, was hingegen fehlt, sind klare Rahmenbedingungen. 

Weniger Stellen, tiefere Löhne

Lúcia Sousas Arbeitgeber ist der portugiesische Staat. Dieser hat vor einem Jahr ein massives Sparpaket geschnürt. Wegen der Wirtschaftskrise. Davon blieb auch der Bildungsbereich nicht verschont. Ende November 2011 hat der portugiesische Staat zwanzig Berufskolleg­Innen von Sousa in der Schweiz entlassen. Mitten im Schuljahr haben auf einen Schlag etwa 3000 SchülerInnen die Möglichkeit verloren, ­portugiesische HSK-Kurse zu besuchen. Seither rufen immer wieder Eltern bei Lúcia Sousa an, die ihre Kinder zu ihr in den Unterricht schicken wollen. «Ich muss sie leider enttäuschen. Ab einer gewissen Klassengrösse ist die Qualität nicht mehr gewährleistet, zumal das Niveau der einzelnen Schüler sehr unterschiedlich ist. Ich arbeite jetzt schon am oberen Limit», sagt Sousa. Die HSK-Kurse seien für viele portugiesische Kinder und Jugendliche die einzige ausserfamiliäre Verbindung zu ihrem Heimatland, entsprechend hoch sei die Nachfrage.
Der Stellenabbau ist nicht die einzige Schwierigkeit, mit der sich die verbliebenen 130 portugiesischen HSK-LehrerInnen herumschlagen müssen. In den vergangenen vier Jahren ist ihr Lohn um fast vierzig Prozent gesunken – wegen Lohnkürzungen, aber auch wegen des Euro-Kurses. Sousa erhält momentan gerade einmal 3700 Franken im Monat. 

Die WerbeträgerInnen Italiens

Stellenabbau und Lohnkürzungen betreffen längst nicht nur portugiesische HSK-Kurse. Francesco Margarone ist im Kanton Bern als italienischer HSK-Lehrer tätig. Wie die meisten seiner BerufskollegInnen ist er von einer privaten Trägerschaft im Stundenlohn angestellt. Nur etwa ein Drittel der italienischen HSK-LehrerInnen in der Schweiz ist vom Aussen­ministerium angestellt – zu weit besseren Konditionen und bei gleichem Leistungsauftrag. Bisher hat der italienische Staat die privaten Trägerschaften aber zumindest teilweise subventioniert. Doch mittlerweile sind die Beiträge so massiv gesunken, dass viele Trägerschaften Stellen streichen müssen.
«Viele von uns werden ab August 2012 möglicherweise keine Stelle mehr haben», sagt Margarone und kritisiert die staatlichen Kürzungen: «Angesichts der Leistungen, welche die rund vier Millionen Auslanditaliener in der ganzen Welt als Werbeträger Italiens erbracht haben und immer noch erbringen, ist das finanzielle Nicht­engagement des italienischen Staats völlig unangebracht und kaum nachvollziehbar – auch unter Berücksichtigung der Finanz- und Wirtschaftskrise, die Italien aktuell durchlebt.»
Die Folgen der staatlichen Sparmassnahmen tragen zunehmend auch die Eltern der rund 13 000 Kinder und Jugendlichen, die im laufenden Schuljahr italienische HSK-Kurse besuchen. Im Kanton Bern beträgt der Elternbeitrag pro Schulkind aktuell 200 Franken. Und neuerdings will auch der portugiesische Staat eine Gebühr von 120 Euro erheben.
Prekär ist die Situation auch bei den griechischen HSK-Kursen. Waren im Kanton Zürich vor einem Jahr noch neun HSK-LehrerInnen tätig, sind es nun noch drei. Und momentan ist unklar, ob es nach den Sommerferien überhaupt noch griechische HSK-Kurse geben wird.
Es gibt Gründe, weshalb das Schweizer Bildungssystem alarmiert sein sollte, wenn immer mehr HSK-Kurse verschwinden. Noch immer gewährt das Schweizer Bildungssystem Migrantenkindern keine Chancengleichheit. Das zeigt sich etwa dadurch, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund in höher qualifizierenden Schulen unterrepräsentiert, in niedrig qualifizierenden dagegen überrepräsentiert sind.
Vor diesem Hintergrund hat die Linguistin Edina Caprez-Krompak eine Nationalfondsstudie verfasst. Sie ging der Frage nach, wie sich der HSK-Unterricht auf die Sprachkompetenzen in der Erst- und Zweitsprache auswirkt. Das Ergebnis: Auf die Muttersprache – und damit auch auf die allgemeine Sprachkompetenz – ist der Einfluss nachweislich positiv. 

Gewerkschaften engagieren sich

Die Leistungen in der Zweitsprache können dagegen «nicht mit dem Effekt des HSK-Unterrichts erklärt werden». Das Fazit der Studie ist dennoch eindeutig: Die Förderung der Erstsprache ist sinnvoll – aus «linguistischen, erziehungswissenschaftlichen, ökonomischen und auch rechtlichen Gründen». Caprez-Krompak fordert deshalb einen Perspektivenwechsel: Die Sprachen der Kinder mit Migrationshintergrund sollen «als integrativer Bestandteil der Mehrsprachigkeitsdidaktik betrachtet sowie differenziert wahrgenommen und gefördert werden».
Die Gewerkschaften unterstützen das Anliegen politisch. Anfang April verschickten sie einen Brief an die zuständige Erziehungs­direktorenkonferenz (EDK). Darin forderten sie, «die HSK-Kurse für alle bedeutenden Gruppen von Migrantenkindern mittelfristig in die Regelstrukturen zu integrieren». Anders als die Gewerkschaften sieht der EDK-Vorstand offenbar keinen dringenden Handlungsbedarf. Die Antwort auf den Brief lautete, man werde das Thema im Herbst traktandieren.
Johannes Gruber, bei der Gewerkschaft VPOD für Bildungspolitik verantwortlich, weiss, wie schwierig eine realpolitische Umsetzung ist: «Es sind die Kantone, die in der Bildungspolitik den Ton angeben, nicht der Bund. In jedem der 26 Kantone existiert ein anderes Bildungssystem. Manche Kantone – etwa Zürich oder Basel-Stadt – sind fortschrittlich eingestellt und befassen sich mit dem Thema HSK-Kurse. Obwohl sie durchaus wichtige organisatorische Unterstützung leisten, wurde bisher noch nirgends eine Übernahme der Finanzierung der Kurse durch die Kantone erreicht.» Immerhin sei es in den letzten Jahren gelungen, eine Lobby aufzubauen, die das Thema immer wieder auf den Tisch bringt. 

Nicht einfach hinnehmen

Lúcia Sousa weiss momentan nicht, ob sie im neuen Schuljahr noch als HSK-Lehrerin arbeiten kann. Der portugiesische Staat hat weitere Entlassungen angekündigt. Bereits nach der ersten Entlassungswelle hat Sousa beschlossen, die Entwicklungen nicht tatenlos hinzunehmen. Sie hat sich einer zivilgesellschaftlichen Bewegung angeschlossen, die sich für den Erhalt der portugiesischen HSK-Kurse in der Schweiz einsetzt. Mitte März hat sie zu einer Demonstration in Bern aufgerufen, um gegen das portugiesische Sparprogramm und dessen Folgen zu protestieren. Mehrere Hundert Menschen folgten dem Aufruf. «Ich habe mir mehr erhofft», sagt Lúcia Sousa. «In der Schweiz leben rund 225 000 Portugiesen, dar­unter etwa 30 000 schulpflichtige Kinder und Jugendliche. Insofern ist die Unterstützung noch nicht sehr breit. Das ändert sich ­hoffentlich.»
Angst davor, dass sie wegen ihres Engagements ihren Job verlieren könnte, hat sie nicht. «Die Tendenz ist klar: Der Staat will noch mehr Stellen abbauen. Und ich will mir nicht selbst vorwerfen, nichts dagegen unternommen zu haben.» Sollte sie im August trotz allem ihren Job verlieren, dann will Lúcia Sousa in der Schweiz bleiben. Sie fühlt sich mittlerweile hier zu Hause, ist gut vernetzt und hat einen grossen Freundeskreis aufgebaut. Sie ist zuversichtlich, dass sie im Bildungsbereich eine Arbeit finden würde. Aber noch hofft sie, dass es gar nicht so weit kommen wird. Nicht für sie und auch nicht für ihre 130 Berufs­kollegInnen.
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Das Beispiel Österreich

«In jeder Hinsicht von Vorteil»


In Österreich ist der «muttersprachliche Unterricht» bereits seit 1992 im Regelschulwesen integriert. Das heisst, die Lehrkräfte – momentan sind es über 400 – werden von den österreichischen Schulbehörden ausgewählt, angestellt und bezahlt. Ausserdem gibt es verbindliche Lehrpläne, die Qualitätsstandards definieren.
Rund 32 000 Kinder und Jugendliche besuchen in Österreich gegenwärtig den freiwilligen Erstsprachenunterricht. Das Angebot umfasst insgesamt 23 Sprachen. Türkisch, Bosnisch, Kroatisch und Serbisch decken ungefähr drei Viertel davon ab. Im Unterschied zur Schweiz ist dabei der Anteil an südeuropäischen Sprachen wesentlich geringer. Auch gibt es in Österreich keine bedeutende tamilische Diaspora. In der Schweiz leben hingegen über 40 000 Menschen sri-lankischer Herkunft, mehr als neunzig Prozent davon sind ­Tamil­Innen.
In Österreich hat sich gemäss einem Bericht von Elfie Fleck vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur allmählich die Einsicht durchgesetzt, dass die Förderung «in jeder Hinsicht – für das Individuum wie auch für die Gesellschaft – von Vorteil ist». Allerdings sei noch immer bei vielen Schulleiterinnen und Lehrern die Auffassung verbreitet, dass Erstsprachenunterricht den raschen Deutsch­erwerb behindere. Diese Vorbehalte existieren auch in der Schweiz. Die Nationalfondsstudie von Edina Caprez-Krompak (vgl. Haupttext) kommt auch in dieser Hinsicht zu einem eindeutigen Schluss: «Die institutionalisierte Förderung der Erstsprache beein­trächtigt die Entwicklung der Zweitsprache nicht.»
Für die Schweizer Gewerkschaften ist das österreichische Modell ein Vorbild, da es einerseits verbindliche Qualitätsstandards für den Unterricht garantiere und andererseits für angemessene Anstellungsbedingungen sorge.

05/05/2012

EPE - Apelo à Comunidade Portuguesa (5 Abril 2012).Luso.fr


http://www.luso.fr/index.php?option=com_content&task=view&id=3957&Itemid=39

Apelo à Comunidade: Lutemos pelos nossos direitos!

05/04/2012
     
 
No momento em que ocorrem fortes ataques governamentais a uma das grandes conquistas constitucionais da Diáspora, a estruturação de um ensino gratuito e de qualidade, através do Ensino do Português no Estrangeiro (EPE), ao serviço dos filhos dos emigrantes (Artigo 74º da Constituição da República Portuguesa), o "Coletivo para a Defesa do Ensino do Português no Estrangeiro" e a "Comissão de Defesa dos Direitos dos Portugueses em França" decidiram unir esforços no sentido de continuar a luta contra um conjunto de medidas inconstitucionais, preconceituosas e discriminatórias tomadas por este Governo em prejuízo da língua e da cultura portuguesas.
 
 Assim, o "Coletivo para a Defesa do Ensino do Português no Estrangeiro" e a "Comissão de Defesa dos Direitos dos Portugueses em França" lançam os seguintes apelos aos pais dos alunos que frequentem o EPE:
 
1- Recusar o pagamento da propina de 120 €. Esse pagamento desrespeita a Constituição e constitui uma discriminação dentro do próprio EPE, pois, devido à especificidade do EPE em França, esse pagamento somente se aplicará ao ensino paralelo e não ao ensino integrado. Os portugueses residentes no estrangeiro não desejam ser "clientes" do Estado português, pretendem, sim, ser tratados como cidadãos da República Portuguesa. O ensino gratuito e universal é um direito.

2 - Exigir um ensino de qualidade. O Governo pretende que crianças de diferentes idades e com níveis de ensino divergentes frequentem, simultaneamente, as mesmas aulas lecionadas pelo mesmíssimo professor. Isto irá acontecer tanto no ensino primário como no ensino secundário. Ora, esta situação contraria os mais elementares princípios da Psicologia e da Pedagogia, pois, como se sabe, cada idade ou estádio de desenvolvimento exigem diferentes estratégias pedagógicas. O Governo, ao exigir aos pais que paguem por um ensino que terá, inevitavelmente, menor qualidade, é paradoxal e demonstra uma tremenda falta de respeito para com os membros da Diáspora.
 
3 - Rejeitar as pré-inscrições online. As pré-inscrições no ensino primário já estão a decorrer, em colaboração com as entidades francesas, até 30 de abril. As associações também já fizeram as suas pré-inscrições (cujo prazo terminava a 23 de março). Esta inscrição online, realizada neste momento, só cria confusão e apenas constitui mais um motivo para afastar os lusodescendentes da língua e da cultura portuguesas.
 
Os portugueses residentes no estrangeiro têm direito ao mesmo ensino universal e gratuito que têm os portugueses residentes em Portugal.
 
Os portugueses residentes no estrangeiro contribuem anualmente com dois mil milhões de euros (remessas) para a economia portuguesa. Isso já é pagamento que chegue!

Coletivo para a Defesa do Ensino do Português no Estrangeiro
Comissão de Defesa dos Direitos dos Portugueses em França
 
Paris, 5 de abril de 2012

Página de apresentação do site da Coordenação do EPE (Suíça)

http://www.ensinoportugues.ch/

APRESENTAÇÃO  DO  SITE  DA  CEPE (=  Coordenação de Ensino Português no Estrangeiro) NA  SUÍÇA

O Instituto Camões, organismo pertencente ao Ministério dos Negócios Estrangeiros, que se ocupa da difusão da Língua e Cultura Portuguesas e Lusófonas fora de Portugal, oferece cursos de Língua e Cultura Portuguesas às crianças e jovens residentes na Suíça. Estes cursos são ministrados por professores qualificados e são gratuitos.

Todas as crianças, inclusivé estrangeiras ou provenientes de outros países de expressão portuguesa, podem frequentar os nossos cursos, a partir do 1° ano de escolaridade.

Quais as vantagens em frequentar os cursos de Língua e Cultura Portuguesas?
. Eles favorecem o desenvolvimento da personalidade e identidade cultural dos jovens que vivem entre duas culturas: a suíça e a portuguesa.
. Desenvolvem uma melhor compreensão da cultura e modo de vida da família e do país de origem, tornando mais fácil a integração na sociedade e a aceitação de princípios de tolerância e igualdade.
. Dotam as crianças e jovens de competências noutra língua, sendo uma mais valia na procura do emprego e sucesso profissional.
.  Alargam as competências comunicativas da língua de herança. Saber já falar o português ou ter aprendido com a família não é suficiente para se ter um bom domínio da língua.
. Facilitam a aprendizagem da língua do lugar. Dominar a primeira língua facilita a aprendizagem da segunda.
. Facilitam a comunicação na família e entre amigos, desenvolvendo-se assim hábitos de socialização e consolidando-se as relações familiares.
. Contribuem para  o sucesso escolar, em geral: nos nossos cursos, também se abordam matérias e conteúdos estudados na escola suíça.
. Preparam a reintegração em caso de regresso a Portugal, pois os alunos que frequentaram os cursos de LCP na Suíça têm mais facilidade de aprendizagem e de integração na escola e sociedade portuguesas.
. Oferecem temas de interesse do quotidiano, relacionados sobretudo com a História, a Geografia e com a Cultura Portuguesa e Lusófona.

5 Maio 2012 - Dia da LÍNGUA PORTUGUESA e da CULTURA na CPLP

5 de Maio de 2012 - Dia da Língua Portuguesa e da Cultura na CPLP

http://www.cplp.org/Default.aspx?ID=316&Action=1&NewsId=1926&M=NewsV2&PID=304

A Comunidade dos Países de Língua Portuguesa (CPLP) vai comemorar, entre os dias 5 e 16 de Maio de 2012, a 5ª edição da “Semana Cultural da CPLP” em Lisboa, com uma programação dedicada às diversas vertentes da cultura lusófona. Para tal, foram organizadas inúmeras iniciativas que pretendem dar lugar a diversas manifestações culturais relativas aos vários Estados-membros da CPLP, com um forte apelo à participação de todos quantos se identificam com Língua Portuguesa e a Cultura dos povos da CPLP.

Tendo como pano de fundo Lisboa, uma cidade que representa a comunidade de diversidade que caracteriza os nossos povos, nesta semana vai-se ainda assinalar o dia 5 de Maio como “Dia da Língua Portuguesa e da Cultura na CPLP”, tal como foi fixado pelo Conselho de Ministros da CPLP, em Julho de 2009. Para o efeito, a 5 de Maio, o Secretário Executivo da CPLP, Domingos Simões Pereira, vai inaugurar o Centro de Documentação da CPLP, situado na sede da organização, na presença de distintos convidados. Pelas 19h30, no Pavilhão da Câmara Municipal de Lisboa na Feira do Livro, vai haver uma sessão dedicada à Cultura e Língua Portuguesa, com o lançamento de livros e a realização de sessões de autógrafos (autores residentes em Portugal e outros originários dos países da CPLP, sem editor com stand na Feira do Livro)

As comemorações centram-se em Lisboa, mas os eventos não ficarão cingidos à capital onde a CPLP tem a sua sede. Em outras cidades, vai-se comemorar a Língua Portuguesa e a Cultura com igual intensidade: Por exemplo, em Bucareste, no dia 8 de Maio, vai-se divulgar a CPLP e a sua Cultura, com particular enfâse na vida e obra de Jorge Amado, e, em Nova Iorque, vão ser exibidos os documentários resultantes da 1ª Edição do DOCTV CPLP.

03/05/2012

Mudança de Coordenadora na CH (Carlos A. Cruz) 1 Maio 2012

NOVA  COORDENADORA  DE  ENSINO  PARA  A  SUÍÇA? 

Hoje é o dia 1° de Maio! Abro os mails e deparo com esta notícia-bomba-choque! Reproduzo-a:

«Boa tarde, Maria…
Não sabes, mas ficas a saber agora, que vamos mudar de coordenadora.
Pelos vistos, a colega que vai ser a coordenadora, não tem um relacionamento fácil (parece que mesmo nenhum relacionamento) e, porque só foi professora aqui na Suíça durante dois anos - foi uma das despedidas em Dezembro – esta viragem causou e causa estranheza. Envio-te um mail que enviei à Teresa Soares, do Sindicato de Professores das Comunidades Lusíadas  e faço a mesma sugestão: "Se eu tivesse acesso a todos os partidos da Assembleia da República, gostaria de lhes pedir que perguntassem ao Sr. Secretário de Estado das Comunidades explicação sobre os critérios seguidos para a escolha da nova coordenadora."
Espero que estejas bem e um grande abraço»
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Não me choca a mudança de Coordenadora. Coisa esperada e desejada, desde há muito, mas sim os métodos usados pelos responsáveis (Presidente do Instituto Camões? Secretário de Estado das Comunidades?) para introduzir mudanças num sistema que engloba Pais-Alunos-Professores. Tudo tem e continua a funcionar, como se apenas houvesse governantes. Governantes que têm viajado, repetidas vezes e a expensas do dinheiro dos nossos impostos, em direcção a esta Suíça, onde a democracia directa impera. Mas nada querem aprender com esta democracia, para o seu modo de proceder!
Se é verdade que um novo nome anda na calha para o lugar de Coordenadora que se segue, no EPE, Suíça, tudo está a ser feito sem diálogo com os pais e, ainda mais grave, sem a menor opinião dos docentes – e há-os por aqui, bem zelosos e de competência pública manifesta.
Se é verdade que o tal nome (professora despedida no passado mês de Novembro) tem algo a ver com uma senhora que, no dia 28 de Abril 2012, pelas 15 horas, foi chamada a ladear e a apoiar, na mesa das instalações do nosso Consulado-Geral, em Genebra, o Senhor Secretário de Estado, a situação é para  pânico e apreensão. Perfil profissional e competências desta pessoa, indigitada, segundo faz constar, para Coordenadora na Suíça?
- Pergunte-se aos pais de cujos alunos foi professora, em Genebra. E eles desfiarão o rol de queixas que foram encaminhando para o Consulado: faltas às aulas, sem aviso prévio aos encarregados de educação; abundância de atestados médicos; atrasada no entrar, lesta no sair antecipado; inteiro divórcio da comunidade e das actividades desenvolvidas e propostas pelas entidades suíças aos professores de língua portuguesa.
- Pergunte-se aos colegas que a conhecem e eles dirão como lhe comprazia prolongar as suas férias, em Portugal, faltando às reuniões de professores, no início do ano lectivo, para preparação do arranque das actividades e distribuição dos horários. Entretanto, os pais cansados por verem os seus educandos sem professor, transferiam-nos para outros espaços, com outros professores.
Será que tal curriculum dará a esta licenciada competências necessárias e suficientes para que se lhe cometa, assim, sem mais, sem submissão a concurso, a exigente função de Coordenadora do Ensino, num país como a Suíça? E a ocupar-se o lugar sem concurso, será então que não existe, entre os muitos professores que há anos estão a leccionar na Suíça, um, no meio de tantos? E há-os bem honestos, laboriosos, competentes para isso e muito mais! Sem querer ofender susceptibilidades, indico alguns nomes com prova provada em vários domínios, bem conhecedores dos meandros dos Serviços, por dentro e de fora, intervenientes junto dos pais, interagindo com os alunos, na vida da comunidade. Aí vão nomes: professores Álvaro Oliveira, Graciete Camejo, Helena Pereira, Joaquim Oliveira, Maria Albina Encarnação … Precisam de mais? Ou é desnecessário, porque preferem os medíocres aos profissionais conhecedores e competentes? Ou preferem assim, por optarem pela política do «quanto pior, melhor» e, deste modo, enterrarem, sem «remorsos», o Ensino da Língua e Cultura Portuguesas no estrangeiro?
Ele há coisas!... Mas esta é demasiado séria para que se decida em cima do joelho e se deixe cair em cima de mãos de pessoas que têm pernas, é evidente, mas sem garantia de que sirvam para andar.
Cuidado, porque nem tudo o que luz é d’ouro! E nem tudo o que tem a cor do dourado são espigas de trigo louras, sim, mas não úberes, nem promissoras. Nem para trigo, nem para relacionamento capaz e harmonioso com a comunidade suíça, nem com os colegas do corpo docente! A maior e quase única qualidade apontada pelas pessoas que a conheceram por cá é a presunção. E as entidades suíças não apreciam mesmo nada esta nossa maneira improvisada de agir. Ora se despedem professores a quem os nossos dinheiros pagam indemnizações e que continuam por aí, sem nada fazerem, e a receberem, mensalmente,  os salários, ora se imprime pressa e urgência para que as «novas» inscrições de alunos se façam, impreterivelmente, primeiro, até dia 20 de Abril, mas que, por pressão, se concede,  depois, alargamento até 27; e… após nova pressão, até dia 3 de Maio! Desnorteamento(!) E o que poderia ter sido feito de uma só vez, se estudado atempadamente e de forma responsável, acabou por gerar confusões na cabeça dos alunos, angústias nos professores e aflição nos encarregados de educação. E deu a imagem de que somos um país de gente menor, sujeito ao governo que mereceu.
Estamos em Maio, no limiar do termo deste ano lectivo. «Quem lá vem…», nada sabe do que lhe querem mandar fazer. Disso se aperceberam já pessoas idóneas e responsáveis da nossa comunidade, a quem a dita «consorte» dirigiu perguntas, atabalhoadamente, e indiciadoras de pouca competência e de duvidosa inteligência. Se aceitou ou vai aceitar, por que será? Por amor à escola e aos alunos? Não deu provas no seu passado recente. Por amor à Pátria? Porque não aceita servi-la na sua escola de origem?
Salgueiro Maia, que foi um homem bom, honesto, generoso, desinteressado, abrindo mão de tudo o que nela segurou (e foi um POVO, uma Pátria, um Sonho, um Ideal), alertou-nos: «Organizem-se, não se deixem enganar!»
Carlos Almeida e Cruz*
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* Actualmente reformado, o Carlos foi professor dedicado do EPE durante anos; continua um cidadão activo e interessado nas questões ligadas ao ensino e à comunidade portuguesa. O Movimento Cívico de Defesa do EPE na Suíça agradece o seu apoio, empenho e colaboração na luta pela defesa dos cursos de Língua e Cultura Portuguesa.